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Slide Alle werden fallen • Malte Bartsch • Samantha Bohatsch • Markus Böick Vienne Chan •Caroline Creutzburg, Carolin Millner & Eleganz aus Reflex •Adele Dittrich Frydetzki & Ko. Henryk Gericke & Sarah Marrs • Ines Johnson-Spain • Therese Koppe • Tanja Krone,Friedrich Greiling & Johanna-Yasirra Kluhs • Lunatiks • Nadelør • Henrike Naumann
Bahar Noorizadeh • Kristof Trakal • Malte Wandel • Olivia Wenzel • Anna Zett,Hermann Heisig, Jule Flierl & WKC, u.v.m
EINS ZU EINS ist ein Festival für Theater, Performance, Bildende Kunst, Film, Musik und Diskurs auf dem Gelände der ehemaligen Münzprägeanstalt der DDR, Alte Münze Berlin.
Ausgehend von seinem historischen Austragungsort setzt sich das Festival mit dem Freilegen, Dokumentieren, Abwickeln und Umschreiben von DDR Geschichte(n) auseinander

Slide Solidarisches Preissystem:

Ausstellungstickets:
ab 1,90 €

Ausstellung+Veranstaltung ab 6,30 €

Tagestickets ab 14 €

(inkl. VVK-Gebühren)

*In den aufklappbaren Buchungsoptionen findet Ihr die Möglichkeit mehr zu geben, um uns und die Künstler*innen, zu unterstützen!*

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Die zulässige Gesamtzahl der Besucher*innen in der Ausstellung und den Vorstellungen ist derzeit stark begrenzt. Bitte bucht schon im Vorfeld eures Besuchs für die Ausstellung und alle Veranstaltungen online eure Tickets über unseren Onlineshop. Vor Ort ist kein Ticketerwerb vorgesehen.

Durch verschiedene Maßnahmen entsprechend der geltenden Regelungen des Landes Berlin, versuchen wir alle Besucher*innen bestmöglich zu schützen.
Konkret heißt das:

Bitte kommt nur vorbei, wenn ihr euch gesund fühlt.
Haltet stets den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
Tragt in allen Innenräumen, solange ihr nicht sitzt, einen Mund-Nasen-Schutz und niest und hustet in die Armbeuge. Am Eingang und in den Ausstellungsräumen stehen euch Desinfektionsmittelspender zur Verfügung.

Bitte unterstützt diejenigen, die keine Möglichkeit dazu haben, beim Erwerb der Tickets über unseren Onlineshop.

*Für diese Veranstaltung wird ein extra Ticket benötigt, dass Ihr über unsere Internetseite www.einszueins-festival.de erwerben könnt. Alle anderen Programmpunkte sind im Ausstellungsticket enthalten.

Let's take care of each other.
Wir freuen uns, dass Ihr da seid.
EINS ZU EINS ist ein Festival für Theater, Performance, Bildende Kunst, Film, Musik und Diskurs auf dem Gelände der ehemaligen Münzprägeanstalt der DDR, ALTE MÜNZE Berlin. Ausgehend von seinem historischen Austragungsort setzt sich das Festival mit dem Freilegen, Dokumentieren, Abwickeln und Umschreiben von DDR Geschichte(n) auseinander und rückt die vielfältigen Auseinandersetzungen zeitgenössischer Künstler*innen, insbesondere der sogenannten Nachwendegeneration und der letzten Generation Ost in den Vordergrund. Mit welchen Perspektiven blicken sie auf DDR Geschichte, 30 Jahre nach 1990? Von welchen Narrativen wird die Geschichtsschreibung der Deutschen Einheit noch heute dominiert und von welchem Verständnis geht eigentlich der Begriff Wiedervereinigung aus?

Mit dem Titel EINS ZU EINS bezieht sich das Festival auf den Umtauschkurs (Mark der DDR zu DM) und verweist auf den unnachgiebigen Versuch zu vergleichen, anzupassen, aufzuwiegen, sowie die Unmöglichkeit, zwei Staaten, ihre Bewohner*innen und ihre Geschichten vereinfacht in Beziehung zu setzen. Ab dem Sommer 1990 transportieren Bargeldtransporter der Bundesbank 460 Tonnen DM in den Osten, während zur gleichen Zeit die Vernichtung der Mark der DDR eingeleitet wurde. Von nun an werden in der ALTEN MÜNZE Berlin DM, später dann € geprägt. Seit 15 Jahren ist die Münzproduktion eingestellt. Heute entsteht ein Kulturstandort.

Das Festival EINS ZU EINS gruppiert sich somit auch um ein spezifisches historisches Ereignis des Verschwindens. Mit der flächendeckenden Einführung der DM als alleiniges Zahlungsmittel in Ostdeutschland verschwindet 1990 nicht nur die Mark der DDR, sondern auch das Wirtschaftssystem, dessen Instrument sie war. Im übertragenen Sinn steht die Einführung der DM nicht nur für die Abwicklung einer Währung, sondern auch eines Erfahrungsraumes. Von solchen Erfahrungsräumen handeln die eingeladenen künstlerischen Arbeiten: sie widmen sich marginalisierten Perspektiven, erproben emanzipatorische Ost-Narrative und befragen gängige Erzählweisen. Vom wenig besprochenen Erbe der DDR Aktionskunst, dem Ende des Stahlkombinates in Brandenburg oder den Schicksalen ehemaliger Vertragsarbeiter*innen aus sozialistischen Bruderstaaten. Zwischen Realposie, fiktionalisierten Lebensläufen, und einem immersiven Serienformat zur (Re-)Konstruktion von Geschichtsverläufen, erkunden die Performances, Installationen, Filme und Gespräche Praktiken des Erinnerns und machen Unerhörtes hörbar. Dabei laden die künstlerischen Arbeiten das Publikum ein, gemeinsam auf die Vielschichtigkeit der historischen Prozesse zwischen Einheit und Ver-un-einigung zu blicken.
Künstlerische Leitung: Bastian Sistig & Max Brands - Mitarbeit Kuration Lina Brion, Katharin Ahrendt - Produktionsleitung: Chiara Galesi - Mitarbeit Produktion: Nara Virgens - Social Media: Clara Schulz - Presse: Kerstin Böttcher - Technische Leitung: Florian Fink - Gestaltung: Peter Behrbohm - Webseite: Anton Steenbock - Ausstellungsmöbel: und.studio - Grafik-Support: Leon Lechner - Dokumentation: Jonas Fischer
Kontakt: info@einszueins-Festival.de

Das Festival wird ermöglicht durch die Spartenoffene Förderung für Festivals uns Reihen der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, durch die Bezirkskulturförderung Mitte, das Nationale Performance Netz und die ALTE MÜNZE BERLIN. Eine Koproduktion der spreewerkstätten mit der &sistig GbR. Mit freundlicher Unterstützung durch das Historische Konzernarchiv der KfW Bank und das Archiv der Deutschen Bundesbank.